Brauchtum, Genuss und gelebte Gemeinschaft an der Fachschule
Im Rahmen der Projektwoche der ersten Jahrgänge stand an der Fachschule alles im Zeichen von Tradition, Gemeinschaft und praktischem Arbeiten.
Ein besonderer Höhepunkt war das Maibaumaufstellen, das von den Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit FL Florian Zirnwald mit großem Engagement vorbereitet und durchgeführt wurde. Der Baum, der jetzt die Schule ziert, wurde gefällt, entrindet sowie mit Kranz und Bändern festlich geschmückt. Beim Aufstellen zeigten die Schüler gemeinsam Kraft und Ausdauer, denn der Baum wurde mit Schubstangen aufgerichtet, vielen als „Schwoabln“ bekannt. Aufgrund des starken Windes wurde der Baum aus Sicherheitsgründen zusätzlich mit einem Teleskoplader gesichert.
Für das leibliche Wohl sorgte ein liebevoll gestalteter Schmankerlheuriger mit regionalen Spezialitäten. Pikante Köstlichkeiten ergänzten das Angebot an Mehlspeisen wie Mohntorte mit selbstgemachtem Erdbeereis und Apfelstrudel.
Die Schülerinnen und Schüler der Schwerpunktfächer „Tourismus“, „Musisch kreativ im Alltag“ und „Social Media“ waren gemeinsam mit ihren Lehrkräften sowohl für die Planung als auch für die Zubereitung der Speisen und das herzliche Service verantwortlich. Für zusätzliche Unterhaltung sorgte ein Schätzspiel, bei dem die Gesamtlänge aller beteiligten Schülerinnen und Schüler erraten werden sollte. Eine besondere Überraschung war die schwungvolle Schuhplattlereinlage. Zirka hundertzwanzig Gäste genossen die gemütliche Atmosphäre.
Neben dem gelungenen Fest stand vor allem der pädagogische Wert der Projektwoche im Mittelpunkt. Die Jugendlichen konnten wichtige Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Organisationstalent, Verantwortungsbewusstsein, Kommunikationsfähigkeit und selbstständiges Arbeiten stärken. Auch Kreativität, handwerkliches Geschick sowie kulturelles Bewusstsein wurden gefördert.





