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128 Meisterabschlüsse in der vergangenen Bildungssaison

Landwirte setzen auf Wissen und Know-how

 

Landwirtschaftskammer Präsident Hermann Schultes gratulierte 128 erfolgreichen Absolventen und überreichte ihnen ihre Meisterbriefe. Die Feierlichkeiten fanden in der Wirtschaftskammer Niederösterreich statt.

 

Die niederösterreichische Meisterausbildung in der Land- und Forstwirtschaft hat in den letzten Jahren eine regelrechte Erfolgsgeschichte geschrieben. Nicht ohne Grund gilt die 3-jährige Meisterausbildung als die Top-Qualifikation für praktizierende Land- und Forstwirte. Insgesamt freuten sich im Jahr 2016 128 Absolventinnen und Absolventen über ihren erfolgreichen Abschluss. 91 Meisterbriefe wurden im Bereich Landwirtschaft, 22 im Weinbau und 15 in der Forstwirtschaft verliehen.

 

Edelhofern von der Meisterbriefverleihung am 17.1.2017 in St. Pölten

Landwirtschaftskammerpräsident Hermann Schultes würdigte die Leistung der Absolventen und rief dazu auf, gemeinsam an einem Strang zu ziehen: „Wir leben in einer herausfordernden Zeit. Die Absolventen der Meisterausbildung sind dafür bestens gerüstet. Sie haben sich unbezahlbares Wissen angeeignet und begegnen den Herausforderungen mit Wissen, Fleiß und Interesse.  Das hat Wertschätzung verdient. Unsere Meister können zu Recht selbstbewusst und stolz über ihren Beruf berichten und Konsumenten damit einen Einblick in ihren Berufsalltag ermöglichen. Die Land- und Forstwirtschaft in Niederösterreich zeichnet sich durch ihre Vielfalt aus. Genau hier liegt unsere Stärke. Lassen wir uns also nicht auseinanderdividieren, sondern treten wir gemeinsam für unsere Branche ein.“

 

Andreas Ehrenbrandtner, Obmann der ARGE (Arbeitsgemeinschaft)-Meister, wies auf die Bedeutung des Erfahrungsaustausches hin und stellte lebenslanges Lernen in den Mittelpunkt: „Es ist wichtig über den Tellerrand zu blicken, die Betriebsabläufe zu optimieren und für Neues offen zu sein. Damit können sich die über 5.300 Mitglieder der Meistergemeinschaft auch in Zukunft ihren Ruf als bestausgebildete Praktiker sichern. Mit der Hoftafel der Meister wird öffentlich sichtbar gemacht, dass Bildung auf dem Betrieb einen hohen Stellenwert hat.“ Aber nicht nur auf den Höfen wird Bildung groß geschrieben. Auch bei der Feier der Meister drehte sich alles – wie könnte es anders sein – um Wissensaustausch und Information. Denn neben der Verleihung der Meisterurkunden wurden auch interessante Betriebskonzepte von Meisterinnen und Meistern präsentiert und Justus Reichl vom österreichischen Raiffeisenverband sorgte für spannende Inhalte zum Thema „Genossenschaft – Miteinander mehr erreichen“.

Über die Meisterausbildung

Im Zentrum der dreijährigen Meisterausbildung steht neben der fachlichen, persönlichen und unternehmerischen Weiterbildung, die Erstellung eines persönlichen Betriebsentwicklungskonzeptes. In dieser „Meisterarbeit“ geht es darum, Bestehendes zu überdenken, Talente zu erkennen, Fähigkeiten zu entwickeln und innovative Veränderungsschritte in den Betrieben einzuleiten.

 

     Absolventen aus dem Bezirk Zwettl                                                                                         Fotonachweis LK NÖ/E. Marschik   
      
v.l: Geschäftsführer Dipl.-Ing. Anton Hölzl, Nathalie Grünstäudl aus Arbesbach, Gregor Zeilinger aus Grafenschlag,
      Christian Zeinzinger aus Bad Traunstein, Präsident der Landeskammer ÖkR. Ing.Hermann Schultes,
      Vizepräsidentin Ök.-Rätin Theresia Meier, ARGE Meister-Obmann LKR Andreas Ehrenbrandtner

1.Reihe: Martin Auer aus Arbesbach, Stefan Wally aus Schweiggers, Daniel Schmid aus Echsenbach, Thomas Wagesreither
                aus Bad Traunstein, Christopher Stundner aus Vitis (Bezirk Waidhofen/Thaya), Harald Schmid aus Echsenbach

                                                                                                                 

Kontakt bei Rückfragen zum Thema:

Dipl.-HLFL-Ing. Alfred Wimmer, Geschäftsführer ARGE Meister

Tel.05 0259 26402, E-Mail: alfred.wimmer@lk-noe.at